Beschreibung
Die goldenen1920er-Jahre der Vestischen Kleinbahnen: Mobilität für alle
Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Vestischen Straßenbahnen GmbH wirft Franz-Josef Hauke einen Blick auf die spannende Unternehmensgeschichte.
Die Nordwanderung des Bergbaus und die Gründung des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk (SVR) sowie neue Finanzierungsmöglichkeiten entfachten eine beispiellose Planungsoffensive. Getragen von großzügigen Verbandsstraßenprojekten sollte sich das Netz bis 1920 nahezu verdoppeln. Das Schließen wichtiger Streckenlücken in Marl und Bottrop, die Überquerung der Lippe in Dorsten und die Einführung der Schnellstraßenbahn nach Bork spiegelten den Modernisierungswillen der Weimarer Republik wider. Verkehrsbänder, die Schiene und Straße miteinander verbanden, eröffneten den Vestischen Kleinbahnen völlig neue Möglichkeiten.
Der Zentralbahnhof in Recklinghausen und neue Eisenbahnlinien ergänzten den Weg in eine mobile Zukunft für die Bürger. Doch mit dem Einbruch der Weltwirtschaftskrise 1930 platzten viele dieser Träume, auch wenn einige Errungenschaften bis heute überdauert haben.
Ein Vortrag von Franz-Josef Hauke
Das Angebot ist kostenfrei, die Anmeldung unter stadtgeschichte[at]recklinghausen.de ist erforderlich.